Weil am Rhein

Gemeindediakonin

Hallo!

Ich möchte von meiner Arbeit berichten und einen „typischen“ Tagesablauf darstellen.

Nun, gar nicht so einfach! Jeder Tag sieht anders aus, mal beginne ich um 8:00 Uhr und habe Schule, mal kann ich meinen Vormittag selbstständig einteilen und habe am Nachmittag oder Abend Termine. Mal arbeite ich in Haltingen, wo ich meine anderen 50% ausübe, mal mehr in Weil.

Trotzdem versuche ich zu skizzieren, was eigentlich meine Aufgaben sind.

Meine drei großen Aufgabenbereiche hier in Weil sind die Konfirmandenarbeit, die Kooperation zwischen Schule und Gemeinde und die Flüchtlingsarbeit im Willkommenskreis.

In der Johannesgemeinde und Friedensgemeinde gibt es dieses Jahr (Konfi-Jahrgang 2016/2017) 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden. Jeweils ein Thema wird dort in den Blick genommen: Mal geht es um das Thema Wasser und Taufe, mal um Gemeinschaft. Zwischendurch werden zum Beispiel kreative Elemente eingebaut, dann eine Geschichte gehört und die dann umgesetzt.

Ab und zu gibt es auch spezielle Events, wie dem YOUVENT, dem Landesjugendevent in Baden oder einem Playstage in Lörrach, zu dem wir dann gemeinsam fahren. Außerdem helfe ich zusammen mit den Konfis bei gemeindespezifischen Veranstaltungen wie der Tannenbaumaktion des CVJM.

Die Kooperation zwischen Schule und Gemeinde verfolgt m.E. das Ziel, dass Schüler über informale Kontakte mit „Kirchenpersonen“ Anknüpfungspunkte finden und so vielleicht auch ein bisschen Lust an Gemeinde entdecken. Dabei sind meine Einsatzbereiche sehr unterschiedlich: Mal geht es in der Kooperation darum, in der Schule für Kinderveranstaltungen zu werben, mal werden AGs angeboten mit unterschiedlichen Zielen und Inhalten. So gab es im letzten Schuljahr einen Kontakt zur Leopoldschule mit dem Ziel, in einer AG soziale Kompetenz zu fördern.

In diesem Jahr werde ich wieder zusammen mit Katja Stange und der Schulsozialarbeiterin Katharina Mahler das Schülermentorenprogramm an der Markgrafenschule durchführen. Das ist ein Projekt der Evangelischen Schüler_innenarbeit, in dem 7.und 8.-Klässler soziale Verantwortung für ihre Schule lernen. So werden nach der Ausbildung Projekte an der Schule entworfen, in der Schülermentoren AGs für zum Beispiel 5.Klässler ins Leben rufen.

Der dritte große Standfuß meiner Arbeit hier in Weil ist die Arbeit im Willkommenskreis, in dem sich Freiwillige wie Hauptamtliche für die Weiler Flüchtlinge einsetzen. Die drei Aufgabenschwerpunkte des Kreises sind Begleitung im Alltag, Sprachförderung und Begegnungen schaffen. Letzteres wird von mir zusammen mit Brigitte Dietz-Monser geleitet.

Dafür werden gemeinsame Treffen organisiert, in denen überlegt wird, welche Bedarfe Menschen haben, die als Flüchtlinge nach Weil kommen. Ideen werden entwickelt und überlegt, wie sie am besten umgesetzt werden könnten. So hatten wir bislang zwei Willkommenscafé- Tage, bei denen wir Flüchtlingsfamilien einluden, sie kennenlernten, Kaffee und Tee tranken und Kuchen aßen und gemeinsam Zeit verbrachten.

Vorstellung im Jahre 2014

Hallo!

Mein Name ist Maria Sigmund.

Ich bin seit Sommer 2014 nach vier Jahren Studium der Religionspädagogik in Freiburg Gemeindediakonin und seit 22.September 2014 in Weil und Haltingen angestellt. Mein Hauptschwerpunkt in allen drei Gemeinden wird die Jugendarbeit sein.

Nun möchte ich mich aber allen, die mich noch nicht persönlich kennengelernt haben, erst einmal vorstellen.

Ich bin Mitte zwanzig und wohne im schönen Bad Krozingen, von wo aus ich täglich ins ebenso schöne Haltingen und Weil pendle.

Gebürtig und an meinem Dialekt durchaus erkennbar bin ich aber aus Ost- Sachsen, genauer gesagt aus Zittau am Dreiländereck Deutschland- Polen- Tschechien.

Meine Eltern und meine beiden Schwestern sowie der Rest meiner Familie leben noch dort und so versuche ich, so oft es geht in die Heimat zu reisen.

Zu meinen Interessen gehören das Singen und das Erlernen verschiedener Sprachen.

Ich liebe es, nah am Menschen zu sein, sie zu unterstützen, auf ihrem Lebensweg zu begleiten, für und mit ihnen zu beten und so Freud und Leid zu teilen.

Sollten Sie also Hilfe benötigen, Sie Fragen zur Jugend- und Konfirmandenarbeit haben oder jemanden zum Reden oder Zuhören suchen, dann sprechen Sie mich doch gerne an!

Ihre Gemeindediakonin Maria Sigmund.

E-Mail: sigmund [ät] ekiweil . de  /  Bürotelefonnummer in Haltingen: +49 7621/689727 (AB) Mobil +49 152/51435505

   Hinkehinke